Ganzheitliche Tierarztpraxis

 

Klassische Homöopathie 

Foto: Simone Buchner

 

Von Hahnemann im 18. Jahrhundert entwickelt, nach dem Prinzip Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen, erfreut sich die Homöopathie steigender Beliebtheit und Akzeptanz, nachdem Sie in den westlichen Industrieländern fast völlig in Vergessenheit geraten war. 

Heute zählt sie zu den etablierten Behandlungsmethoden, die in der Humanmedizin von mehr und mehr Krankenkassen bezahlt wird. 

Einige Tierkrankenkassen tun das ebenso, wenn ein Tierarzt die Methode anwendet. 

 

Aconitum napellus, copyright: B. Milleder

Aconitum napellus

 

Inzwischen hat die Homöopathie glücklicherweise bewiesen, dass sie viel mehr ist, als nur eine begleitende Behandlung zur Schulmedizin. Seit vielen Jahren erfolgreich in der Behandlung chronischer Erkrankungen eingesetzt, zeigt sich nun immer mehr wie vielschichtig und kraftvoll diese Form der Medizin ist. Um sie zu verstehen, ist allerdings auch ein völliges Umdenken nötig, dass leider in der Medizinerschaft nur langsam voran schreitet. Man kann nicht einfach von Schulmedizin auf Homöopathie oder andere ganzheitliche Behandlungsmethoden umschalten. Gerade Homöopathie erfordert ein enormes Wissen um Symptome und Arzneien, um eine richtige Anwendung zu gewährleisten. Es ist wie ein neues Studium, in dem der Arzt/die Ärztin oder Tierarzt/Tierärztin sein ganzes Denken und die Sicht auf den Patienten

 

 

 

 

Im Unterschied zur Allopathie wird in der Homöopathie nicht in erster Linie die Krankheit, sondern der Patient als Ganzes gesehen und behandelt. Alles wird im Kontext betrachtet und fiießt in die homöopathische Diagnose und Behandlung ein.

Homöopathie kann eine schnelle und sehr wirkungsvolle Hilfe bei akuten Beschwerden sein, hat sich aber insbesondere bei Chronischen Erkrankungen einen Namen gemacht, da die Allopathie in diesen Feldern oft an ihre Grenzen stößt. 

Zu diesen chronischen Erkrankungen zählen alle Formen von körperlichen Beschwerden (auch in unterstützender Form bei gleichzeitiger Allopathie, z.B. bei Bestrahlungen u.ä.), aber auch Ängste und Aggressionen. Eine Allopathische Behandlung ist niemals ein Hindernis für eine gleichzeitige homöopathische Behandlung. Beide Methoden können auch gut nebeneinander wirken. Häufig stellt sich aber im Laufe der homöopathischen Behandlung heraus, dass die allopathische Dosis verringert oder sogar mti der Zeit ausgeschlichen werden kann. 

Die Homöopathie fasziniert mich jeden Tag aufs Neue. 

Natürlich ist sie - wie auch jede andere Behandlungsform - keine Allheilmedizin. Es gibt Fälle, in denen sie an ihre Grenzen stößt, und deshalb ist es umso wichtiger, dass ausgebildete Tierärzte/innen die Homöopathie anwenden, denn sie können genau feststellen, wenn schwere Krankheiten andere Mittel und Methoden erfordern. Eine Liste ganzheitlich arbeitender Tierärzte/Tierärztinnnen gibt es auf der Website der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin unter www.ggtm.de

Für die Erstanamnese bei der Klassischen Homöopathie kalkuliere ich in der Regel ein bis zwei Stunden ein, in Ausnahmefällen kann es aber auch länger dauern.

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann.